Angebote der Schulstation

Seit August 2010 ist an der Integrierten Gesamtschule Emden (IGS Emden) die schulbezogene Sozialarbeit Teil des Schulkonzeptes und somit fest im Schulalltag integriert und verankert.

Die Sozialarbeiterinnen (Frau Welzel, Frau Klammt) und Unterstützer_innen, wie beispielsweise Praktikant_innen, Projektstudent_innen etc. sind im Büro der Sozialarbeit, der Schulstation, anzutreffen. Somit gilt die Schulstation als Anlaufstelle für alle Schüler_innen, aber auch Lehrer_innen, sowie für Erziehungsberechtigte. Die Schüler_innen haben im offenen Bereich der Schulstation die Möglichkeit zu spielen, zu lesen, sich zu unterhalten, sich beraten zu lassen oder einfach nur zu relaxen. Dieses Angebot kann nur durch die Unterstützung der o.g. Personen  regelmäßig vorgehalten werden.

Aber vor allem bei Konflikten wird die Schulstation von den Betroffenen aufgesucht. Damit ist die Schulstation ein wichtiger sozialer Schutzraum, Anlaufpunkt bei Problemen jeglicher Art und Begegnungsstätte der verschiedenen Parteien innerhalb der Institution Schule. Durch professionelle Gesprächsführung wird versucht, gemeinsam mit den Betroffenen neue Lösungen zu erarbeiten = Hilfe zur Selbsthilfe!

Ein wesentliches Ziel der Schulstation und der Sozialarbeit an der IGS Emden ist eine Anleitung zum selbstständigen und verantwortlichem Handeln der Schüler_innen.

Die Schulstation gestaltet mit vielfältigen und interessanten Angeboten (vor- & nachmittags) ein aktives Schulleben in einer positiven Atmosphäre.

Unsere Schüler_innen werden zielstrebig auf die schulische und berufliche Zukunft vorbereitet.

Kooperationen:

Uns ist es in den letzten Jahren stetig gelungen, neue Kooperationspartner_innen zu gewinnen und bestehende Kooperationen auszubauen! Ein wesentlicher Faktor in unserer Arbeit ist jedoch die Kooperation mit der Fachleitung für den Bereich „Arbeit-Wirtschaft-Technik“ (AWT), sowie mit den Lehrkräften aus diesem Bereich! Eine enge Vernetzung hilft uns, möglichst alle Schüler_innen altersgerecht zu erreichen und gezielt bei der Berufsfindung zu unterstützen!        

 

Zusammenarbeit mit Berufsbildenden Schulen und Betrieben:

Neben den Angeboten der berufsbildenden Schulen (BBS I + II Emden) begleitet und unterstützt die Schulstation die Orientierungstagen der jeweiligen Schulen, hilft bei Anmeldeverfahren, begleitet bei Fragen und Sorgen die Schüler_innen.

Die Vernetzung der Sozialarbeiter_innen an diesen Schulen ist von hoher Wichtigkeit. Informationen und weitere Betreuung in der neuen Schule kann reibungslos erfolgen, da Absprachen und Informationen zusammengetragen werden. Im Rahmen der Schülerpraktika beraten sich die AW-Lehrkräfte mit der Schulstation. Bei Sorgen und Problemen mit Schüler_innen und/oder Betrieben begleitet die Schulstation das jeweilige Praktikum. Zum Ende der Schülerpraktika stellen die Schüler_innen ihre Ergebnisse und die ausbildenden Betriebe in unserer Region in der Aula der Schule vor.

Die bereits bestehenden Kooperation mit Emder Betrieben (und mit dem Umland) werden stetig ausgebaut/erweitert. Selbst eintägige Betriebsbesichtigungen oder der „Zukunftstag“ sind von großer Bedeutung und fließen in den Schulalltag mit ein. Die Agentur für Arbeit und deren Berufsinformationszentrum (BIZ) ist ein wichtiger Ansprechpartner für uns.

Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Kinder- & Jugendhilfe:

Neben vielen Angeboten der Schule die den Berufseinstieg unserer Schülerinnen und Schüler  erleichtern und verbessern sollen, arbeiten wir mir der Kompetenzagentur der Stadt Emden zusammen. Diese berät und unterstützt Schülerinnen und Schüler in den Abgangsklassen, die nicht wissen in welche Richtung sie sich beruflich orientieren sollen.

Das Jugendbüro steht jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren unterstützend zur Seite. Ob Praktika, Ausbildung oder Beruf, Schul- oder Ausbildungsprobleme …

Deine Chance“ (Schulverweigerung) ist für Schüler_innen ab 12 Jahren gedacht. Die Schulstation der Schule setzt sich mit den jeweiligen Mitarbeiter_innen in Verbindung und vermittelt, begleitet und betreut. Regelmäßige Gespräche dienen zur Reflexion der Geschehnisse und des weiteren Ablaufs.

Zusammenarbeit mit Vereinen und anderen Institutionen:

Die schulbezogene Sozialarbeit steht mit Beratungsstellen und anderen präventiv arbeitenden Institutionen der Stadt in engem Kontakt. Ob Erziehungsberatungsstelle, Jugendhilfe, pro familia, die Polizei o.ä.!

Einige Arbeitskreise erleichtern die Kooperation enorm. Hierzu zählen u.a. die Arbeitskreise:

  • AK Schule & Jugendhilfe
  • AK „Schulsozialarbeit“
  • AK „Inklusion“

Aber auch durch:

  • Gesamtkonferenzen
  • Dienstbesprechungen
  • Klassenkonferenzen

profitieren alle Beteiligten von der Kooperationsarbeit, unterstützen die kollegiale Fallberatung und somit wird das Beratungsnetz transparenter.

Der Beratungsbedarf der Schüler_innen ist gerade in der heutigen Zeit gestiegen. Durch die kontinuierliche Präsenz sozialpädagogischer Fachkräfte an Schulen haben alle Ratsuchenden die Möglichkeit, in Problemsituationen das Beratungsangebot anzunehmen. Die verbindende Funktion der Sozialarbeit, die Brücken bauen möchte und  in diesem Sinne Kooperation mit Emder Beratungsstellen sucht, wird durch ihre niedrigschwelligen Angebote immer mehr angenommen. Beratungsinhalte, die Persönlichkeitsentwicklung, die Familien- oder die Schulsituation betreffend, werden nicht nur bei den Schüler_innen immer wichtiger, auch Eltern nutzen es um sich Stärkung, Beratung und Information abzuholen.

Wenn junge Menschen erfahren, wo sie (wenn nötig) Hilfe  bekommen und somit lernen Probleme zu bewältigen, erlangen sie Selbstsicherheit und erhöhen wiederum die Chance auf ein Eintreten in das Berufsleben.