Die Weihnachtszeit motivierte die empathischen Jugendlichen zu wohltäterischem Tatendrang. Zur Weihnachtszeit lag ihr Fokus auf Menschen, die vielleicht nicht so wie wir mit ihren Lieben zusammen sein können. Ganz im Sinne nachhaltiger Bildung sind die Jugendlichen selbst für die Ideenfindung und Organisation dieser guten Taten zuständig. Natürlich stehen wir Erwachsenen aber mit Rat und Tat an ihrer Seite. Und so waren nach den Aktionen nicht nur wir auf die Jugendlichen zu recht sehr stolz, sondern sie auch auf sich selbst.
Die 9c wollte gerne nachhaltige Freude an einsame Menschen verschenken. Und so beteiligten sie sich an dem Projekt „Briefe gegen die Einsamkeit“. Mit ganz viel Freude, Mitgefühl, Sorgfalt und Kreativität verfasste jedes Kind einen Brief an einen einsamen Menschen, um Wärme und Freude zum Fest der Liebe zu schenken. Es wurden fleißig liebe Worte, die von Herzen kamen, zu Papier gebracht, etwas gezeichnet und farbig gestaltet. So entstanden individuelle Ergebnisse: Vom Lieblingskeksrezept hin zum selbst verfassten Gedicht war alles dabei. Insgesamt wurden über die Organisation Post mit Herz an das Diakoniezentrum Bethesda Eisenberg, eine stationäre Altenpflegeeinrichtung 27 Briefe verschickt, die ganz bestimmt viele Herzen berührt und die Weihnachtszeit erhellt haben.
Auch die 9b war zu Besuch in der parietätischen Emder Tagesklinik am Schwanenteich, wo sie den Damen und Herren, die dort beieinander sitzen, um gegen die Einsamkeit gemeinsam zu stricken, spielen und schnacken, etwas Freude geschenkt haben. Durch die Vorbereitung auf den Gottesdienst und das darin traditionell verankert jährliche Singen einiger Weihnachtslieder kamen sie auf die Idee, auch in der Tagesklinik singen zu wollen. Es wurden zwei Lieder ausgewählt und fleißig geprobt. Und so stiefelten die Jugendlichen am letzten Schultag von der Martin Luther Kirche aus noch über den Wall zum Schwanenteich. Die Damen und Herren erwarteten sie bereits und waren hell auf begeistert. Es wurde mitgeklatscht und mitgesungen. Für die Jugendlichen war es ebenso wie für die ältere Generation ein berührendes Erlebnis, zu erleben, wie solch kleine Gesten, wie das gemeinsame Singen eines Liedes so wunderbare Gefühle von Zusammengehörigkeit und Freude bewirken können. Zwar übergaben sie zusätzlich noch ihre angesparte Klassenkasse für die Anschaffung neue Gemeinschaftsspiele oder Weihnachtsmusik zum gemeinschaftlichen Hören. Jedoch brachte den Jugendlichen das gemeinsame Singen viel mehr Freude. Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an Frau Janßen, die uns vor Ort so herzlich empfangen hat!
Geschenke, die von Herzen kamen.





