Am 8. Dezember fand erneut das Veranstaltungsformat „Im GeSpräch“ statt – ein Format, das untrennbar mit dem Namen Berthold Haase verbunden ist. Umso mehr stand dieser Termin im Zeichen des Gedenkens an unseren Kollegen, der „Im GeSpräch“ ins Leben gerufen und über Jahre mit großem Engagement geprägt hat.
Die Veranstaltung diente zugleich als inhaltliche Vorbereitung für den 9. Jahrgang, der im Rahmen des Brauchtumspflegetages das Bunkermuseum Emden besucht hat. Als Zuhörerschaft war daher der gesamte Jahrgang 9 anwesend. Die Moderation übernahmen Stefan und Parisa aus dem WPK Geschichte des 11. Jahrgangs, den Berthold Haase bis zuletzt leitete. Vertreten wurde er an diesem Vormittag von Markus Krack, der die Anmoderation übernahm und zu Beginn gemeinsam mit allen Anwesenden eine Gedenkminute für Berthold Haase abhielt.
Gesprächsgast war Wolfram Heidrich, 2. Vorsitzender des Vorstands des Bunkermuseums Emden. Gleich zu Beginn würdigte Herr Heidrich die langjährige, vertrauensvolle und parteiübergreifende Zusammenarbeit mit Berthold Haase – ein starkes Zeichen dafür, wie sehr dessen Arbeit geschätzt wurde und wie verbindend sein Wirken war.
Im anschließenden Gespräch interviewten Stefan und Parisa Herrn Heidrich auf Grundlage der im Unterricht vorbereiteten Fragen. Thematisiert wurden unter anderem der Sinn und die gesellschaftliche Relevanz des Bunkermuseums, der Weg zum Erwerb des Museums, zukünftige Perspektiven sowie der persönliche Hintergrund von Herrn Heidrich. Auch die Einbindung des Museums in den Verbund mit der KZ-Gedenkstätte Engerhafe sowie die Kooperation mit der IGS fanden besondere Beachtung – ganz im Sinne des dialogischen Ansatzes, für den „Im GeSpräch“ steht.
Den Abschluss bildete eine offene Fragerunde, in der auch aus dem Publikum noch Fragen gestellt wurden. Die Atmosphäre der gesamten Veranstaltung war intensiv, gedankenvoll und zugleich sehr informativ.
Dieser „Im GeSpräch“-Termin hat eindrucksvoll gezeigt, was Berthold Haase mit diesem Format geschaffen hat: einen Raum für respektvollen Austausch, historisches Lernen und gesellschaftliche Verantwortung. Seine sorgfältige Vorarbeit, seine Haltung und sein Engagement wirken in diesem Format weiter – und bleiben Teil unserer Schulkultur.


